Europa

An Europa, an einer Europäischen Union, führt kein Weg vorbei. Europa kann sich nur als Ganzes global gegen China, die USA und andere politisch und wirtschaftlich potente Nationen und Regionen behaupten.

Allerdings benötigt die Europäische Union dringend umfangreiche Reformen:

  • Zum einem muss sich die EU auf die wesentlichen Aufgaben beschränken.
  • Zum anderen muss eine Beschränkung auf außenpolitisch relevante Aufgaben erfolgen.
  • Der seitens ausreichend potenter Mittelständler und Großunternehmen betriebene neoliberale Brüsseler Lobbyismus muss geächtet und eliminiert werden.
  • Bankenrettung darf nicht die Aufgabe der EU sein.
  • Auch sollte es nicht Aufgabe der EU sein Regelungen für Bereiche zu treffen, für die in der Überwachung dann vor allem die kommunale Ebene zuständig ist.  Das Subsidiaritätsprinzip muss konsequent eingehalten werden.

Die Zukunft Europas ist das Europa der Regionen. Dieses kann auch umgesetzt werden, ohne die jetzigen Nationalstaaten in Frage zu stellen.

Prof. Dr. Klaus Buchner sitzt für die ÖDP im Europaparlament: http://www.klaus-buchner.eu/

Mehr zum Thema im Europaprogramm der ÖDP: https://www.oedp.de/programm/europaprogramm/

Globalisierung

Bei der Globalisierung handelt es um einen natürlichen Prozess, welcher seit sich der moderne Mensch auf unserem Planeten ausbreitet und erste Fernhandelsrouten zu Land und zu Wasser entstanden sind stattfindet. Bedingt durch die technischen Entwicklungen der letzten etwa 300 Jahre in den Bereichen Verkehr und Telekommunikation hat diese Entwicklung allerdings gehörig an Fahrt aufgenommen, was zu massiveren Auswirkungen führt. Hinzu kommt noch der sehr starke Anstieg der Weltbevölkerung. Pauschal gegen die Globalisierung kann man nicht sein, weil diese als logischer und natürlicher Prozess nicht aufzuhalten ist. Die große Herausforderung für die Zukunft ist es, dafür zu sorgen, dass die durch uns Menschen verursachte Umweltverschmutzung nicht die Lebensgrundlagen auf der Erde zerstört, und dass eine Angleichung der Lebensbedingungen für alle Menschen auf halbwegs einheitliches Niveau, zumindest global auf ein menschenwürdiges Mindestniveau, stattfindet. Dies ist natürlich auch mit gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden, die die Bevölkerung der unterschiedlichen Regionen allerdings selbstständig und vor allem auch aus eigenem Antrieb heraus durchlaufen müssen. Jede Form diesbezüglicher aktiver Fremdeinwirkung von außen kann zwangsläufig, in Form von gesellschaftlichen oder politischen Gegenbewegungen, nur zu entgegengesetzten Entwicklungen führen, da hierdurch i.d.R. extremistische, meist patriarchale und undemokratische, Kräfte gestärkt werden.

Subventioniertes Gemüse auf Europa auf den Wochenmärkten in Afrika, Waffenlieferungen in Krisenherde, oftmals Stellvertreter-Kriege der Supermächte, Freihandelsabkommen, verstärkter sehr energieintensiver Schiffs- und Luftverkehr und viele andere Aspekte und Probleme zeigen, dass die Menschheit bewusster mit der Globalisierung umgehen muss, dass vor allem auch im ökologischen Interesse nur ein möglichst nachhaltiges Denken und Agieren unsere Lebensgrundlagen retten und bewahren kann.

Bereits vor einigen Jahren hat die ÖDP als erste Partei in Deutschland das Thema Postwachstumsökonomie besetzt, welches mittlerweile auch zusehends von anderen Parteien (B’90/Die Grünen, Die Linke) übernommen wird. Mehr dazu im im Grundsatzprogramm der ÖDP: https://www.oedp.de/programm/grundsatzprogramm/