Landratskandidat der ÖDP: „Neues Klinikum in Coburg? Ja, aber …“

Eine aktuelle Pressemitteilung zu den Themen Klinikneubau in Coburg und Defizit REGIOMED.

Landratskandidat der ÖDP: „Neues Klinikum in Coburg? Ja, aber
…“

Martin Truckenbrodt fordert Umstrukturierung von REGIOMED Aufsichtsrat und Geschäftsführung

Bringt man verschiedene Punkte und Aspekte zusammen und wiegt diese gegeneinander auf, so kann laut Martin Truckenbrodt, Kandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) zur Landratswahl in Coburg, nur ein Neubau eines Klinikums in Coburg dabei heraus kommen. Auch wenn es sehr schade ist, dass das heutige Coburger Klinikum teilweise nur wenige Jahrzehnte alt ist, müsse man jetzt Nägel mit Köpfen machen. Die ÖDP im Kreisverband Coburg-Kronach lehnt jedoch einen Neubau auf der Grünen Wiese entschieden ab und fordert die Nutzung brachliegender Grundstücke, wie etwa dem alten BGS-Gelände. Das ehemalige BGS-Gelände sei zudem verkehrstechnisch sehr gut gelegen. Wenn dort Altlasten vorhanden sein sollten, dann müssen diese eh beseitigt werden.

Wichtig sei, dass auf eine nachhaltige Bauweise wertgelegt wird, welche eine möglichst positive Energiebilanz aufweist und einen Betrieb der Gebäude des Klinikums für mindestens 80 Jahre gewährleistet. Auch die Idee eines Klinikcampus befürwortet der Kandidat der ÖDP. Hier müsse nur Wert darauf gelegt werden, dass alle hier räumlich zusammengefassten Einrichtungen unter einer gemeinsamen Trägerschaft betrieben werden. Es könne nicht sein, dass z.B. privatwirtschaftlich betriebene Einrichtungen einseitig von Infrastruktur profitieren, welche von der Öffentlichen Hand finanziert und getragen werden.

Besonders wichtig sei es auch, dass alle weiteren Kliniken im REGIOMED-Verbund erhalten bleiben. Es müsse nicht jedes Krankenhaus eine vollwertige Notaufnahme aufweisen. In diesem Sinne können einzelne kleinere Fachabteilungen auch auf kleinere Kliniken verlagert werden. Hierbei sind unbedingt die Interessen des Personals zu berücksichtigen, insbesondere auch zu Zeiten des Pflegenotstands. REGIOMED muss seinen Charakter als Verbund behalten. Als dem Allgemeinwohl dienende öffentliche Einrichtung sollte man der Versuchung widerstehen unter vermeintlichen Gründen der Kostenreduzierung Standorte zusammenzufassen und zu zentralisieren. So manches privatwirtschaftliche Unternehmen hat hier auch schon lernen müssen, dass dezentrale Strukturen unter dem Strich doch oft die effizienteren Strukturen sind.

Das jüngst bekanntgewordene Defizit der REGIOMED-Klinken für das Jahr 2018 bezeichnet Truckenbrodt als schwerwiegend. Diesem steht aber immerhin auch ein Jahresumsatz von mehr als 300 Millionen Euro gegenüber, was die Bedeutung des Defizits zumindest etwas relativiert. „Die Ursachen für das Defizit scheinen ausschließlich direkt in der ehemaligen Geschäftsführung beheimatet gewesen zu sein und sind deshalb hoffentlich bereits für die Zukunft beseitigt. Aus meiner Sicht braucht es für REGIOMED keinen Hauptgeschäftsführer. Stattdessen müssen die drei anderen Geschäftsführer beratende und berichtende Mitglieder des Aufsichtsrats werden, alle drei am Qualitätsmanagement beteiligt werden und deren Funktion als Schnittstelle zu den einzelnen Kliniken muss stärker betont werden. Den einzelnen Kliniken selbst muss aber eine möglichst hohe Autonomie erhalten bleiben. Wichtig ist es jetzt, den Ball zum Defizit wieder etwas flacher zu halten. Denn ein Imageverlust könnte für REGIOMED nun deutlich schwerwiegendere wirtschaftliche Folgen haben.“, stellt Truckenbrodt fest.

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Erster Meilenstein im Wahlkampf zum Coburger Landrat ist geschafft

Bis auf den Kandidaten der Rechtspopulisten und Rechtsextremisten ist die Neue Presse mir Ihrer Veranstaltungsreihe Punkt 7 für die Coburger Landratswahl 2019 durch. Ich hake das für mich als ersten Meilenstein im Wahlkampf für den Posten den Coburger Landrats ab. Ich denke, ich kann mit meinem Interview bei Punkt 7 sehr zufrieden sein, was sicherlich auch der guten Moderation und den gut passenden Fragen von Wolfgang Braunschmidt geschuldet.
Für mich steht nun endgültig fest: Insbesondere für die Leitung des Landratsamtes mit seinen 350 Mitarbeitern bin ich der am besten geeignete Kandidat. Das werde ich versuchen noch stärker im Wahlkampf heraus zu stellen.
Ansonsten werden wir seitens des ÖDP Kreisverbandes Coburg-Kronach mit unseren Möglichkeiten einen möglichst erfolgreichen Wahlkampf hinzulegen. Es ist nun leider so, dass bei uns alles ehrenamtlich insbesondere neben Beruf läuft und deshalb manches bei diesem zeitlich sehr kurzem Wahlkampf erst kurz vor knapp fertig wird. Aber noch sind wir gut im Plan. Und die Zusammenarbeit mit den Coburger ÖDPlern klappt wirklich super. Der Wahlkampfflyer ist bald fertig gestaltet und wird wohl noch vor dem Start der Briefwahl verteilt werden können. Die Plakate befinden sich bereits im Druck. Meine Kandidatenwebseite werde ich zum Jahresende inhaltlich neu gestaltet haben. Dann will ich auch noch ein paar Bürgerfragestunden organisieren. Parallel dazu geht es so langsam in zweite Phase des Wahlkampfes bis zum Regionentalk am 15.1.2019 im Coburger Kongresshaus. Und dann kommt die Endphase. Ich hoffe weiterhin auf faire Behandlung durch die Medien. Bisher kann ich mich erfreulicherweise diesbezüglich nicht beklagen.
Mittlerweile ist mein Terminkalender für den Januar schon ganz gut gefüllt. Die Termine finden sich unter: https://www.martin-truckenbrodt.com/termine/
Immer wieder höre ich Aussagen wie sinngemäß: Du hast doch eh keine Chance. Ich frage dann immer nach dem Wieso. Kleinpartei halt.
Es handelt sich bei der Landratswahl um eine Personenwahl und eine Kommunalwahl. Hier werden nicht vordergründig Parteien gewählt.
Wir werden am 27. Januar 2019 gegen 20:00 Uhr wissen, was die Zahlen sprechen.

Erstes Interview mit der Neuen Presse gut gelaufen

Mit dem Verlauf des Interviews bei Punkt 7 der Neuen Presse Coburg bin ich selbst sehr zufrieden. Sehr zufrieden und dankbar dafür bin ich auch mit der Berichterstattung der Neuen Presse.

Hier der Zeitungsbericht dazu in der Neuen Presse Coburg:

https://www.np-coburg.de/region/coburg/Ich-lebe-jeden-Tag-die-deutsche-Einheit;art83420,6483389

Ein Video-Mitschnitt des gesamten Interviews findet sich unter:

https://nectv.de/mediathek/neccinema/

Martin Truckenbrodt (ÖDP): „Was ist mit den Güterzügen auf der ICE-Strecke?“

Mein Vater Ewald Truckenbrodt ist, genauso wie der Bundesvorsitzende der ÖDP und Kreistagsmitglied Christoph Raabs aus Neustadt  bei Coburg, Gründungsmitglied von Das Bessere Bahnkonzept. So stecke ich schon seit den 1990er Jahren im Thema drinnen. Dazu nun eine aktuelle Pressemitteilung:

Martin Truckenbrodt (ÖDP): „Was ist mit den Güterzügen auf der ICE-Strecke?“

Coburger Landratskandidat erinnert an ursprüngliche Planungen und Versprechen

Zum einjährigen Jubiläum der Inbetriebnahme der neuen ICE-Strecke Berlin-München am 10. Dezember 2018 erinnert Martin Truckenbrodt, Landratskandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), an der Kreisvorstandssitzung der ÖDP Coburg-Kronach am 5.12.2018 in Dörfles-Esbach daran, dass ursprünglich täglich 168 Güterzüge für die ICE-Neubaustrecke geplant waren. Bis heute ist hier jedoch kein einziger Güterzug gefahren. Hierfür kommen laut Truckenbrodt aktuell zwei mögliche Gründe in Frage: Zum einem ist die Ausbaustrecke zwischen Ebensfeld und Nürnberg noch nicht fertiggestellt. Zum anderen soll laut seinem Kenntnisstand die Bahn hierfür noch keine mit der hierfür benötigten ETCS-Leittechnik ausgestatteten Lokomotiven besitzen. „Sollten nach der Fertigstellung der Ausbaustrecke in wenigen Jahren immer noch keine Güterzüge fahren, so muss die Neubaustrecke aus wirtschaftlicher Sicht als Fiasko bezeichnet werden. Denn die paar ICE-Züge und schnellen REs nach Nürnberg rechtfertigen den milliardenschweren Aufwand nicht. Da sind die erfreulicherweise sehr guten Fahrgastzahlen diesbezüglich nur ein schwacher Trost.“, stellt Truckenbrodt fest. Im Laufe der Planungen wurde aus Kostengründen die Neubaustrecke höhergelegt und die Ausführung wurde auf einröhrige Tunnel vereinfacht. Die Höherlegung bedeutet eine für Güterzüge ungünstigere Längsneigung. Und Güterzüge und ICE-Züge dürfen sich aus Sicherheitsgründen in Tunneln nicht treffen. Das hat laut dem Landratskandidaten zur Folge, dass für Güterzüge vermutlich im Wesentlichen nur noch ein Zeitfenster zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden in den Streckenbelegungsplänen zur Verfügung steht. Ursprünglich sollten die Güterzüge jedoch vor allem auch tagsüber verkehren. Dafür wurden u.a. mit hohem Flächenverbrauch mehrere Überholbahnhöfe gebaut, die wohl jetzt gar mehr benötigt werden. „Die Zustimmung der Regionalpolitik für den sehr hohen Landschaftsverbrauch wurde damals mit der Zusage erkauft, dass Güterfernverkehr von der Straße auf die Schiene verlagert wird. So langsam sollte hierzu mal von der Bahn eine Aussage kommen. Eine vollständige Verlagerung des Güterfernverkehrs auf die Nachtstunden ist für die ÖDP im Landkreis Coburg und für mich jedenfalls nicht akzeptabel.“

Pressemitteilung: Martin Truckenbrodt Was ist mit den Güterzügen auf der ICE-Strecke

Gezielte Provokation der Sonneberger Linke

Zum aktuellen Pressebeitrag (kostenpflichtiger Link):  https://www.insuedthueringen.de/region/ilmenau/Sonneberger-Linke-wollen-Kuschel-als-Vize-Landrat-holen;art83439,6459973

Klar, momentan liegt der Fokus meiner politischen Aktivitäten bei der Landratswahl im Landkreis Coburg, aber dieser Vorgang im Landkreis Sonneberg zwingt mich geradezu zu einem persönlichen Kommentar:

Wer wie ich am 19. Juni 2017 auf dem Sonneberger Bahnhofsplatz mit dabei war, kann sich sicher noch gut an die bewusst provokante Show von Frank Kuschel und seinem Parteifreund Steffen Harzer erinnern. Dieser Auftritt stank bis zum Himmel nach übler Inszenierung! Leider war es so, dass sich einige der Anwesenden zu leicht haben provozieren lassen. Buhrufe usw. hätten als Reaktion auch gereicht.

Siehe dazu den Kommentar des Sonneberger Bürgermeisters: https://www.focus.de/regional/thueringen/stadt-sonneberg-erklaerung-des-sonneberger-buergermeisters-dr-heiko-voigt_id_7270413.html

Für mich hat sich mit der geplanten Nominierung von Frank Kuschel zum 1. Beigeordneten des Landkreises Sonneberg der Kreisverband Sonneberg Der Linken als ernst zu nehmende Gruppierung nun endgültig disqualifiziert. Zumindest diesen Kreisverband Der Linken werte ich nun für mich genauso wie ich AfD und NPD werte: Populisten, Extremisten und keine Demokraten.

Hinter dieser erneuten bewussten Provokation – denn Frank Kuschels Bedingung für seine Bewerbung wird eh nicht erfüllt werden – kann ich unter Berücksichtigung der weiteren Geschehnisse der letzten Jahre im Landkreis Sonneberg nur eine Verweigerung der Akzeptanz des Endes der DDR vermuten. Für Frank Kuschel stellt der Landkreis Sonneberg meiner Meinung nach ein Feindbild dar. Denn er kann für sich nicht wahrhaben und akzeptieren, dass es Menschen in „Ostdeutschland“ gibt, die nicht an den Außengrenzen der DDR festhalten, sondern vor allem bzgl. wirtschaftlicher Ausrichtung ganz klar den Blick nach Süden gerichtet haben. Hinzu kommt, dass diese Menschen auch nicht bereit sind den ehemaligen Bezirken der DDR sehr ähnliche Strukturen wieder einzurichten. Es tut mir sehr leid, aber mittlerweile kann ich das Agieren von Frank Kuschel nicht mehr anders deuten.

Und dann gab es da auch noch einige Sonneberger, die mit einem Wechsel des Landkreises Sonneberg in den Freistaat Bayern drohten. Oh jeh, rüber machen zum kapitalistisch-faschistischen Klassenfeind! Das geht doch gar nicht! Drauf auf die Verräter am real existierenden Sozialismus!

Frank Kuschel und den Sonneberger Kreisverband seiner Partei kann man natürlich nicht als stellvertretend für alle Politiker und Mitglieder Der Linken bezeichnen. Bei Den Linken finden sich hier und da, meine ich, auch ganz vernünftige Leute.

Ich möchte der Sonneberger SPD einen ganz ernst gemeinten Rat dringend ans Herz legen: Überlegt Euch gut, ob Ihr jemals wieder mit der Sonneberger Linken gemeinsame Sache machen wollt. Denn ansonsten werdet Ihr in Sonneberg bei zukünftigen Wahlen keine 3% Zweitstimmen mehr schaffen.

Der SPD und auch den Grünen in Thüringen möchte ich ans Herz legen, dass sie sich vom Sonneberger Geist anstecken lassen. Denn man muss diesen nicht lange auf sich wirken lassen um zu erkennen, dass dieser Geist letztendlich auch dem Freistaat Thüringen nur zugute kommen kann.

Der SPD und den Grünen im Landkreis Hildburghausen möchte ich dringend ans Herz legen, dass sie den Austausch mit ihren Parteifreunden im Landkreis Sonneberg suchen und sich vernünftig über das Thema Metropolregion Nürnberg informieren. Als gesamtdeutsche Parteien sollten sie eigentlich in der Lage sein zu erkennen, dass es sich bei den Grenzen der heutigen Bundesländer zum großen Teil um reine Verwaltungsgrenzen handelt und dass Wirtschaftsräume, Arbeitsmärkte und die Realität der Menschen vor Ort vor diesen Verwaltungsgrenzen gerade in unserer Region keinen Halt machen. Im 29. Jahr der Deutschen Einheit wird es höchste Zeit diese Realitäten zu akzeptieren und zu unterstützen. Jedes krampfhafte Festhalten an der ehemaligen innerdeutschen Grenze ist kontraproduktiv.

Martin Truckenbrodt (ÖDP) lehnt weitere Stromtrassen kategorisch ab

Eine wirklich sinnvolle Energiewende benötigt keine neuen Stromtrassen. In diesem Sinne haben der ÖDP Kreisverband Coburg-Kronach und ich eine Pressemitteilung verfasst:

Martin Truckenbrodt (ÖDP) lehnt weitere Stromtrassen kategorisch ab

Coburger Landratskandidat sieht wirklich sinnvolle und konsequente Energiewende gefährdet

„Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) steht ganz klar zur Energiewende. Jedoch verhindert der Bau weiterer Stromtrassen eine tatsächliche Wende in der Energiepolitik.“, erklärt Martin Truckenbrodt, Kandidat der ÖDP für die Coburger Landratswahl Ende Januar 2019. Die ÖDP setzt nicht nur auf dezentrale Energieerzeugung, sondern auch auf dezentrale Energiespeicherung. Power-To-Gas, die Speicherung von in Wasserstoff umgewandelter elektrischer Energie in vorhandene Gasnetze, und andere Technologien sind nach Ansicht Truckenbrodts hingegen wirklich zukunftsweisend. Der Bau weiterer Stromtrassen diene zudem lediglich den Interessen europäischer Stromhändler. Martin Truckenbrodt kritisiert hier auch die Politik von B‘90/Die Grünen, welche, wie aktuell durch die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund, weitere Stromtrassen und strategisch unsinnige Pumpspeicherkraftwerke fordern. Man merke hier, dass diese Partei mittlerweile auch Spenden von Energiekonzernen annimmt. Die ÖDP verzichtet hingegen seit 36 Jahren konsequent auf Firmenspenden.

Das Thema Wasserstoff besitze auch mehrere konkrete Bezüge zum Coburger Land. In Neuhaus-Schierschnitz im benachbarten Landkreis Sonneberg sitzt ein sehr innovatives Unternehmen, welches die Antriebstechnik u.a. für PKWs mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb liefert. Die ÖDP betrachtet die reine akkugestützte Elektromobilität nicht als universelle Lösung für alle zukünftigen Anforderungen an den Individualverkehr. Sollte der Eisenbahnlückenschluss Südwestthüringen-Oberfranken (Werrabahn) kommen, Truckenbrodt befürwortet die Variante über Bad Rodach, böte sich eine Regional-Express-Verbindung Eisenach-Coburg-Bayreuth-Eger an. Auf dieser fast vollständig nicht elektrifizierten Strecke könnte dann ebenfalls der mittlerweile auch für den Eisenbahnverkehr marktreife Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb zum Einsatz kommen. Dies würde u.a. die Kosten für die Elektrifizierung einsparen.

Am 11. Januar 2019 um 19:00 Uhr wird die ÖDP Coburg-Kronach einen Vortragsabend zum Thema „Stromtrassen und Energiewende“ durchführen. Als Referent konnte Richard Bethmann aus Grafenrheinfeld gewonnen werden. Veranstaltungsort und weitere Details werden Anfang Januar bekanntgegeben.

Pressemitteilung: Martin Truckenbrodt lehnt weitere Stromtrassen kategorisch ab

Bundesminister Altmaier bestätigte kürzlich auch, dass die Stromtrassen für den europäischen Stromhandel gebaut werden. Das hat nichts mit einer Energiewende zu tun!

https://www.np-coburg.de/region/coburg/Altmaier-sucht-Ausgleich-beim-Stromleitungsbau;art83420,6430531

https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/wirtschaft/detailansicht-wirtschaft/artikel/zoff-um-die-stromtrassen.html

Gute Presseresonanz auf Nominierung

Die Coburger Tageszeitung haben ausgiebig und positiv über meine Nominierung zum Landratskandidaten berichtet.

Coburger Tageblatt:

https://www.infranken.de/regional/coburg/ein-thueringer-will-landrat-in-bayern-werden;art214,3853423

https://www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/simone-wohnig-ist-neue-vorsitzende;art154303,3863319

Neue Presse Coburg:

https://www.np-coburg.de/region/coburg/OEDP-nominiert-Martin-Truckenbrodt-fuer-die-Landratswahl;art83420,6431009

https://www.np-coburg.de/region/coburg/Truckenbrodt-tritt-fuer-die-OEDP-an;art83420,6435068

Nun wird es Zeit, mit Pressemitteilungen in den Wahlkampf zu gehen.

Feedback vom Bund-Länder-Rat

Zusammen mit unserem Bundesvorsitzenden Christoph Raabs aus Neustadt bei Coburg nahm ich heute als Delegierter des Landesverbands Thüringen an der Sitzung des Bund-Länder-Rats der ÖDP in Würzburg teil.

Themen waren vor allem die Nachlese der zurückliegenden Landratswahlen in Bayern und in Hessen. Wie in der ÖDP üblich, wurden offen aber sachlich sowohl Kritik als auch Lob geäußert. In Hessen wurde das Wahlergebnis mit sehr viel Aufwand im Vergleich zu den letzten Wahlen dort deutlich verbessert. In Bayern hat sich die ÖDP im Mittel verschlechtert. Die Anwesenden waren sich recht einig, dass wir mit den durch uns besetzten Themen letztendlich mehr Wahlkampf für unsere ökologische Konkurrenz als für uns selbst gemacht haben. Für die anstehende EU-Wahl werden wir hier wohl etwas neue Wege gehen.

Nominierung als Kandidat für die Landratswahl im Landkreis Coburg

Seit drei Stunden ist es nun amtlich: Die Mitglieder der ÖDP im Landkreis Coburg haben mich heute zum Kandidaten für die Landratswahl im Landkreis Coburg am 27. Januar 2019 nominiert. Sollten nun auch noch die Grünen und die FDP Kandidaten nominieren, halte ich einen Einzug in eine Stichwahl für nicht unmöglich. Der Kandidat der CSU wird, schätze ich, im ersten Wahlgang um die 40% erhalten. Dann würden sich 60% auf die sechs weiteren Kandidaten verteilen. Die ÖDP hat aktuell zwei Sitze im Coburger Kreistag inne und zuletzt erfolgreich das Bürgerbegehren gegen den Verkehrslandeplatz Coburg initiiert. Christoph Raabs, seit Mai 2018 Bundesvorsitzender unserer Partei, hat bei der letzten Coburger Landratswahl 7,7% geholt. Sollte uns eine Verdoppelung dieses Ergebnisses gelingen, wird der Einzug in eine Stichwahl durchaus möglich sein.
Ich bedanke mich bei den Mitgliedern der ÖDP im Landkreis Coburg für das mir geschenkte Vertrauen und hoffe und freue mich auf einen spannenden und erfolgreichen Wahlkampf!

Pressetext anlässlich der Nominierung: ÖDP nominiert Martin Truckenbrodt zur Landratswahl

Resümee 55. Bundesparteitag der ÖDP

Am 55. Bundesparteitag der ÖDP in Bingen am Rhein wurde ich als stv. Mitglied in das Präsidium des Bundesparteitags der ÖDP gewählt.

Außerdem wurde ich als damit höchstplatzierter Vertreter des Landesverbands Thüringen auf Platz 12 der bundesweiten Europawahlliste der ÖDP gewählt. Mehr zur Europawahl 2019.

Nachstehend ein Bild von einem Fahrrad mit Wasserstoff-Brennstoffzellenatrieb, welches in Bingen am Rhein begutachtet werden konnte. Dieses weist die doppelte Reichweite wie ein normales E-Bike auf. Derzeit gibt es wohl bereits zwei Hersteller für Fahrräder mit Wasserstoff-Antrieb.